Psychologische Diagnostik und Behandlung

Im Mittelpunkt der psychologischen Behandlung stehen die psychischen Folgen der Erkrankungen der geriatrischen Patient*innen. Dabei sollen die geistige Leistungsfähigkeit und psychische Gesundheit unserer Patient*innen objektiv erfasst und gegebenenfalls gefördert werden. Darüber hinaus stellt die Unterstützung bei der Bewältigung und Akzeptanz akuter und chronischer Erkrankungen eine wichtige Aufgabe dar. Der ältere Mensch wird mit seinen Krankheiten und Beschwerden aber auch mit allen auch im hohen Alter noch zur Verfügung stehenden psychischen, kognitiven und sozialen Ressourcen gesehen und bei der Bewältigung von Alltagsbeeinträchtigungen durch Aufbau von kompensatorischen Strategien unterstützt.

 

Zentrale Schwerpunkte sind:

  • Erfassung psychischer und kognitiver Veränderungen mittels differenzierter psychogerontologischer und neuropsychologischer Untersuchungsverfahren
  • Neuropsychologische Therapie bei erworbenen Hirnschädigungen z.B. nach Schlaganfall sowie kognitive Aktivierung bei kognitiven Beeinträchtigungen und demenziellen Erkrankungen
  • Gespräche zur Krankheitsverarbeitung und zur Unterstützung bei der Auseinandersetzung und Bewältigung chronischer Krankheiten und Schmerzen im Einzel- und Gruppensetting
  • Krisenintervention
  • Begleitung und Unterstützung bei der Konfrontation mit Tod und Sterben
  • Vermittlung von psychologischen Entspannungstechniken
  • Durchführung von Angehörigengesprächen (Informationen über neuropsychologische und psychiatrische Krankheitsbilder sowie Entlastungsmöglichkeiten)
  • Prävention für interessierte Teilnehmer*innen z.B. zu Depression und Demenz, Gedächtnisstörungen im Alter, Umgang mit Tod und Sterben, Stress- und Burn-Out-Prophylaxe (aktuelle Angebote finden Sie auf der Seite Kurse).

Ansprechpartner

Dr. Elisabeth Jentschke

Dr. Elisabeth Jentschke

Leitung Psychogerontologie & Psychologie